Wettbewerb

„Quartier südlich Westerwischstrom Cuxhaven“

1. Platz

1. Preis - "Quartier südlich Westerwischstrom Cuxhaven"

1. Preis - "Quartier südlich Westerwischstrom Cuxhaven"

„TRANSFORMATION UND IDENTITÄT DES ORTES“

Auf Grund von strukturellen Wandlungsprozessen hat das Areal im Hinblick auf seine neue Funktion und Wahrnehmung im Stadtbild eine Identitätsfindung zu beklagen. Mit der Reaktivierung und Revitalisierung dieses besonderen, für die Stadtentwicklung Cuxhavens, wichtigen Standorts wird ein Umdenken initiiert und angestoßen. Unser Konzept denkt den „Geist des Ortes“ weiter, und übersetzt ihn im Spannungsbogen klimaresilienter und gestalterisch-nachhaltiger Fragestellungen und Problemen von Morgen, in eine zeitgemäße Landschaftsarchitektur. Durch das Zusammenspiel von ökologisch-klimatologischen, sowie auch sozioökonomischen und landschaftsästhetischen Belangen entwickelt der Entwurf eine progressive Strategie, welche mit den vorhandenen Potenzialen und Qualitäten der prägnanten Raumstrukturen des Bestands arbeitet (Landschaftliches Ortsbild, Identität und Geschichte zum Ort und der Umgebung), diese weiterdenkt und in einer zukunftsorientierten und klimagerechten Planung überzeichnet.
Die einst in sich gekehrte, landwirtschaftlich geprägte Agrarfläche öffnet ihre Tore zur Stadt, entwickelt sich weiter und sucht nach einer neuen, qualitätvollen und lebenswerten Identität.

Das langfristige Ziel ist die Etablierung eines neuen Grünraumprofils für das Stadtquartier, welches sowohl auf die, durch den Klimawandel bedingten, Extremwetterereignisse reagieren kann, gleichwohl der Schaffung eines lebendigen, innerstädtischen Freiraums mit hoher Aufenthaltsqualität und Nutzungsflexibilität, sowie ebenso auch der Nachhaltigkeit und Klima Resilienz (Flächenentsiegelung, Kühlung/ Verschattung, Versickerung, Biodiversität).

„MARSCH, MARSCH INS BEET“

Das Gestaltungskonzept gliedert den Raum in drei übergeordnete Freiraumtypologien (Landschaftsfuge, Quartiersfuge und Quartiersplatz), welche im Dialog zueinander eine abwechslungsreiche und spannungsvolle Choreografie aus unterschiedlichen Atmosphären und Raumbildern, von naturnahen bis hin zu urbanen Grünraumstrukturen entwickeln. Die räumliche Erlebbarkeit und Vielfalt des Ortes wird durch die gestalterische Auseinandersetzung und Wechselwirkung im Umgang mit starken Kontrastpaaren (HART/ WEICH, LAUT/ LEISE, HELL/ DUNKEL, LICHT/ SCHATTEN, GRÜN/ GRAU, NATURNAH/ URBAN) angeregt und gesteigert.

„INTEGRATION DER LANDSCHAFT- POTENZIALE ERKENNEN UND CHANCEN WEITERENTWICKELN“

Das Leitbild der städtebaulich-freiraumplanerischen Gesamtkonzeption thematisiert im Kern die Integration und das Weiterdenken vorhandener Strukturelemente und Raumprinzipien (Bebauung und Landschaft), sodass sich das neue Ensemble mit großer „Selbstverständlichkeit“ zu seinen Rändern vernetzt und angemessen und wertschätzend in den Bestand einarbeitet. Dadurch entsteht sowohl eine harmonische, als auch kontraststarke Gesamtbewegung, die, auf Grund der vielfältigen Peripherie an den Nahtstellen zur Umgebung, ein abwechslungsreiches Programm diverser Freiraumtypologien entwickelt, sodass ein hochwertiger, lebendiger, vielfältiger und urbaner Lebensraum für Mensch und Natur entsteht.

Auslober
Stadt Cuxhaven
Jahr
2025

Projektteam

Galerie

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