Gegenstand der Planung ist die Umgestaltung des Domshofs in der Bremer Altstadt. Der Platzraum wurde im Rahmen des Verfahrens „Domshof 2025+ – Freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb mit Ideenteil“ (Registrierungsnummer AK Bremen 13/2022) von insgesamt 7 Büros bearbeitet. Grundlage der nachfolgend beschriebenen Entwurfsplanung ist der Wettbewerbsentwurf „Eine Verwandlung in drei Akten“ sowie die abgestimmten Leistungsphase 2 und Abstimmungsinhalte im Rahmen der Entwurfsplanung. Wesentliche Veränderung gegenüber des Wettbewerbs-Verfahrens sind der Wegfall des Fahrrad Parkhauses nebst Zugangsbauwerks, die Verringerung der Höhe der Landschaftsskulptur sowie veränderte Nutzungsansprüche von einem Genusspavillon hinzu einem multifunktionalen Pavillon. Die ARGE bestehend RB+P Landschaftsarchitektur und SOWATORINI Landschaft sowie Nachunternehmer Christoph Hesse architects wurden im Anschluss an die Leistungsphase (LPH 1 und 2) mit dem Entwurf (LPH3) beauftragt.
7 Thesen waren Grundlage der Entwurfsplanung:
MOIN ZUKUNFT! Der Bremer Domshof wird neu erzählt und zugleich bewahrt
IM HERZEN BREMENS Der Bremer Domshof bleibt Platz der Bremerinnen und Bremer
PLATZ FÜR ALLE UND INKLUSIV Der Domshof wird barrierefrei und lesbar
RAUM FÜR ALLE Der Domshof beinhaltet konsumfreien Aufenthalt und Raum für Veranstaltungen, Markt und Gastronomie
GRÜN UND NACHHALTIG Der Bremer Domshof wird kliaresilient und nutzt Synergien
EINZIGARTIG Das UNESCO Welterbe und St. Petri werden vielfältig erlebbar. Hochwertige Materialien und individuelle Gestaltung machen den Domshof unverwechselbar
IMPULSGEBER UND BREMER HERZSCHLAG Der Bremer Domshof wird zukunftsfähig mit Raum und Infrastruktur für Veranstaltungen, Geschäfte und Tourismus